Aktuelles

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Bilder für bessere Mahd

21. 3. 2017, 09:05 von NK

Für eine bessere Vorplanung der Mahdeinsätze 2017-2019 auf Modellstandorten für nasse Grünlandbewirtschaftung im Hotspot 29 Schatz an der Küste, den Radelseewiesen bei Markgrafenheide und im unteren Recknitztal bei Freudenberg, lieferte die Drohne hochwertiges Bildmaterial. Relief, Vegetation und Wasserstände können damit modelliert und Karten erstellt werden. Diese sollen Fahrern von Erntemaschinen helfen ihren Bewirtschaftungseinsatz zu optimieren. Auch eine Vertreterin des Stadtforstamtes Rostock kam zum Einsatz hinzu und zeigte sich begeistert von den Möglichkeiten moderner luftbildgestützter Analyseverfahren, mit kleiner und leichter Drohnentechnik.

 

Grenzfluss Oder

14. 3. 2017, 10:01 von NK

Dem Grenzfluss Oder, der Deutschland und Polen trennt wie verbindet widmet arte die Dokumentation Die Oder - Von der Quelle bis zur Mündung in der dreiteiligen Reihe "Grenzflüsse". Diese zeigt u.a. wie Umwelt- und Naturschützer vielerorts am Fluss aktiv sind. Dabei wird auch der Naturschützer Michael Succow befragt, der die Gegend seit langem kennt und sich für ihren Erhalt eingesetzt hat.

Landschaften in Großformat

3. 3. 2017, 11:07 von NK

Zu den Bildern von Edgar Schilke hat Michael Succow einen ganz persönlichen Bezug. Der Maler war ein Untermieter der Familie Succow als der heutige Naturschützer und Träger des Alternativen Nobelpreises noch ein Kind war. So ist es nicht überraschend, dass Schilkes Witwe Michael Succow großformatige Naturbilder aus dem Nachlass ihres Mannes überließ. Da der Maler viele ostpreußische Landschaften auf Leinwand festgehalten hat, erweitert sein Werk nun die Bestände das Ostpreußischen Landesmuseums in Lüneburg. Dort kann es fachkundig aufbewahrt und betreut werden.

Moore in der EU-Politik

13. 2. 2017, 10:15 von NK

Das Projekt "Moore im EU-Rechtssystem" untersuchte die Auswirkungen der politisch-rechtlichen Rahmenbedingungen der EU auf Mooren und organische Böden in den Mitgliedstaaten. Anhand der beiden moorreichen Länder Polen und Estland wurden die Effekte beispielhaft näher untersucht. Die abschließende Studie dazu ist nun als Skript (in Englisch) auf der Website des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) zum Download verfügbar.
Weitere Informationen zum Projekt bietet die Website des Umweltbundesamtes (UBA).

 

Update zur RRR2017-Konferenz

9. 2. 2017, 16:03 von NK

tl_files/images/Aktuelles/Aktuelles 2017/RRR2017_cover.JPGMit der zweiten Ankündigung zur Paludikultur-Konferenzwoche Renewable Resources from Wet and Rewetted Peatlands 2017 (RRR2017) präsentiert die Michael Succow Stiftung mit den weiteren Partnern im Greifswald Moor Centrum ein vielfältiges Exkursionsprogramm und mit Prof. Ab Grootjans, Prof. Hans Joosten und Faizal Parish prominent besetzte Keynotes.
Die RRR2017 vom 25. bis zum 30. September 2017 bietet eine nationale und eine internationale Tagung, Exkursionen sowie einen Workshop zu Torfmooskultivierung.
Abstracts für Vorträge oder Poster sind bis zum 28. Februar einzureichen. Ausstellungsraum (drinnen und draußen) für Hersteller (Maschinen, Baumaterialien, Verlage etc.) ist vorhanden.
Anmeldungen für die nationale und/oder internationale Tagung sowie eine Exkursion unter www.rrr2017.com. Mit dieser erhalten Sie regelmäßige Updates zur Konferenz.

 

Pistazienprojekt zieht Bilanz

16. 12. 2016, 10:52 von NK

Mit 57,5 ha aufgeforsteter Fläche hat das Projekt „Wiederaufforstung der montanen Gebirgsstufe in der Taschkent Provinz“ ein alternatives und langfristiges Einkommen für ca. 30 Familien in der Region geschaffen und 8.280 Tonnen Kohlenstoff (tC) (pro zukünftigen vierzig Jahren) festgelegt. Das entspricht einer CO2 Kompensation in Höhe von 714.150 Euro, würde man etwa bei Atmosfair kompensieren, oder einem Äquivalent von 13.494 Flügen von Berlin nach Taschkent und zurück. Zusätzlich werden stark degradierte Standorte wieder zu abwechslungsreichen Habitaten für die heimische Flora und Fauna.
Den Erfolg des Projektes ermöglichte vor allem eines: Eine eingehende Kosten-Ertragsanalyse des Landnutzungswandels konnte Landwirte davon überzeugen, dass der Anbau von Pistazien langfristig deutlich ertragreicher und nachhaltiger ist als die Bewirtschaftung durch Viehhaltung und Weizenanbau. Ein im Projekt eingerichtetes „Pistazienverteilungszentrum“, ein landwirtschaftlicher Beratungsservice, steht über das Ende des Projektes hinaus interessierten Landwirten in der Region mit Beratung, Setzlingen und Trainings zur Seite. Anschluß finden interessierte Landwirte über die eingerichtete Website pistachio.uz.