Aktuelles

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Neues Stipendium

20. 6. 2017, 10:02 von NK

Im Rahmen des CADI Projektes zum Schutz und nachhaltiger Nutzung winterkalter Wüsten in Zentralasien können sich postgraduierte Wissenschaftler aus den Zielländern des Projektes (China, Iran, Kasachstan, Mongolei, Turkmenistan und Usbekistan) um jährlich zwei bis zu 12-monatige Stipendien bewerben.
Das Stipendienprogramm zielt darauf ab, Wissen über Ökosystemleistungen, Biodiversität, Zustand von Schutzgütern und neuer Ansätze nachhaltiger Landnutzung in den winterkalten Wüsten Zentralasiens zu generieren, zu verbreiten und zur Anwendung zu bringen. Das selbstgewählte Forschungsthema soll einen direkten Bezug zum Herkunftsland aufweisen und die Entwicklung von Nachhaltigkeit sowie die Verbesserung der Lebensgrundlage der Menschen in der Region zum Ziel haben.
Bis zum 16.07.2017 können sich interessierte Wissenschaftler aus den genannten Ländern für die kommende Förderperiode bewerben. Die detaillierten Bewerbungsvoraussetzungen sowie Kriterien zur Vergabe des Stipendiums finden Sie unter CADI Stipendienprogramm.

Zwei Expeditionen ins Ustjurt-Plateau

20. 6. 2017, 08:26 von NK

Der Mai 2017 war für Feldökologen Zentralasiens ein sehr erfolgreicher Monat: Zwei Expeditionen führten sie zum abgeschotteten Ustjurt Plateau, einem ausgedehnten Gebiet zwischen Aralsee und Kaspisee auf den Territorien Kasachstans, Turkmenistans und Usbekistans. Ziel war es, die Kenntnisse über Populationsvorkommen und -verbreitung sowie Trends endemischer Arten in diesem einzigartigen grenzüberschreitenden Gebiet zu aktualisieren. An den Expeditionen nahmen Experten für Säugetiere, Reptilien, Vögeln und Pflanzen teil. Ihre Beobachtungen bestätigten erneut, wie wertvoll und einzigartig die Region ist. Die Wissenschaftler konnten das Verbreitungsgebiet mehrerer Arten bestätigen. So erbrachten sie den Verbreitungsnachweis für den asiatischen Wildesel (Equus hemionus kulan) in Gebieten Usbekistans, wo dieser bisher noch nicht verortet worden war, das gleiche gilt für die Verbreitung des Urial (Ovis vignei arkal) in Usbekistan und Kasachstan. Einige Unterarten wiesen sie erstmalig in einem der Länder oder in beiden nach, etwa die Unterart der Krötenkopfagame (Phrynocephalus reticulatus bannikovi) in Usbekistan.

PeNCIL in Digitaler Bibliothek M-V

19. 6. 2017, 13:44 von NK

Die Peatland and Nature Conservation International Library (PeNCIL), mit den Beständen der Michael Succow Stiftung und mehrerer Privatbibliotheken, ist jetzt Teil der gemeinsamen, zentralen Präsentationsplattform für die digitalisierten Kulturgüter des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Die Digitale Bibliothek Mecklenburg-Vorpommern präsentiert spartenübergreifend Sammlungen aus Archiven, Bibliotheken, Museen und Universitäten. Sie stellt diese kulturhistorisch bedeutsamen Quellen für den privaten und wissenschaftlichen Gebrauch kostenlos zur Verfügung. Derzeit umfasst die Digitale Bibliothek elf Archive, acht Bibliotheken, zwei Museen und mehrere wissenschaftlichen Sammlungen mit insgesamt fast 30.000 Objekten mit rund 3,2 Millionen digitalisierten Seiten.

Indawgyisee als Biosphärereservat anerkannt

15. 6. 2017, 12:49 von NK

Der Internationalen Koordinierungsrates (ICC) des UNESCO-Programms „Mensch und Biosphäre“ (MAB) hat den Indawgyisee im Norden Myanmars mit seiner Umgebung am 14. September als eines von 23 neuen Biosphärenreservaten im weltweiten UNESCO-Netzwerk anerkannt  Das Projekt Entwicklung eines UNESCO-Biosphärenreservats Indawgyi Lake von Michael Succow Stiftung hat diese Nominierung in Kooperation mit den Partnern Fauna & Flora International (FFI), dem Umwelt- und Forstministerium der Republik der Union von Myanmar (MOECAF) sowie den UNESCO-Biosphärenreservaten Spreewald und Flusslandschaft Elbe Brandenburg vorbereitet und damit eine der Grundlagen zur Entscheidung geliefert.
Die Indawgyi-Region war über lange Zeit nur schwer erreichbar; traditionelle Landwirtschaft und Fischerei haben die reiche Naturausstattung erhalten. Mit der fortschreitenden Öffnung des Gebiets seit den neunziger Jahren durch Infrastrukturentwicklungen und Investitionen, besonders in Landwirtschaft und Bergbau, kamen immer mehr Bedrohungen für die Ökosysteme: illegale Abholzung, Überfischung, Umwandlung von Feuchtgebieten in Reisfelder, Einführung und zunehmende Nutzung von Agrochemie. Im Rahmen des Projekts wurden partizipativ mehrere Initiativen zur nachhaltigen Nutzung des Gebiets angestoßen, etwa zu einer nachhaltigen Regulierung der Fischerei, biologischer Reisproduktion oder Wiederaufforstung.

„RUMOOREN!“

7. 6. 2017, 11:37 von NK

Unter dem Titel RUMOOREN! - Kunst trifft Moor will das Greifswald Moor Centrum, in dem die Stiftung Partner ist, gemeinsam mit dem Caspar-David-Friedrich-Institut an der Universität Greifswald in einer Ausstellung einen neuen Blick auf Moor zeigen. Künstler und Designer aus allen Bundesländern können bis zum 14. Juli ihre Arbeiten zum Thema "Moor" einreichen. Alle künstlerischen Medien sind bei der Bewerbung zugelassen. Das Preisgeld beträgt bis zu 1500 €. Hier alle Wettbewerbs-Informationen.
Das Image von Mooren ist oft negativ, dabei sind sie als Kohlenstoffspeicher von immenser Bedeutung für den Klimaschutz und erfüllen viele andere wichtige Funktionen. Entwässerung für forst- und landwirtschaftliche Nutzung bedrohen die Moore weltweit in ihrer Existenz. Dabei gibt es schon Lösungsansätze: Paludikultur, die nachhaltige nasse Nutzung von Mooren, kann Rohstoffe liefern und gleichzeitig das Klima schützen. In Greifswald wird seit über 200 Jahren zum Thema Moore geforscht. Mit Wettbewerb und Ausstellung „RUMOOREN!“ gehen die Greifswalder einen neuen Weg, um anhand künstlerischer Positionen einen kulturellen Diskurs anzuregen und auf die Situation der Moore aufmerksam zu machen.
Die Ausstellung läuft vom 24. September bis zum 8. Oktober 2017. Eröffnet wird sie während der internationalen Konferenz Renewable resources from wet and rewetted peatlands 2017. Ausstellungsort ist das Greifswalder Caspar-David-Friedrich-Institut, Bahnhofstr. 46/47. Bewerbungen sind bitte als PDF an rumooren(at)uni-greifswald.de zu schicken.

Biologische Vielfalt feiern!

21. 5. 2017, 22:31 von NK

Der Ort der Biologischen Vielfalt 2017 im Projekt Schatz an der Küste steht fest: der Hof Buschenhagen. Die Auszeichnung erhält der Hof für die Renaturierung von hofeigenem Teich und Wiesen sowie zahlreichen Heckenpflanzungen in Buschenhagen. Die Preisverleihung wird beim Fest der Biologischen Vielfalt im Freilichtmuseum Klockenhagen gefeiert.
„Feier den Teich!“ heißt es dann beim Fest der Biologischen Vielfalt (Link) am Samstag, 9. September (11-16 Uhr) im Freilichtmuseum Klockenhagen . Das Fest wird dieses Jahr erstmals gemeinsam mit einem Regionalmarkt – dem Markt der Biologischen Vielfalt – veranstaltet.