Aktuelles

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Moore in der EU-Politik

13. 2. 2017, 10:15 von NK

Das Projekt "Moore im EU-Rechtssystem" untersuchte die Auswirkungen der politisch-rechtlichen Rahmenbedingungen der EU auf Mooren und organische Böden in den Mitgliedstaaten. Anhand der beiden moorreichen Länder Polen und Estland wurden die Effekte beispielhaft näher untersucht. Die abschließenden Studie dazu ist nun als Skript (in Englisch) auf der Website des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) zum Download verfügbar.
Weitere Informationen zum Projekt bietet die Website des Umweltbundesamtes (UBA).

 

Update zur RRR2017-Konferenz

9. 2. 2017, 16:03 von NK

tl_files/images/Aktuelles/Aktuelles 2017/RRR2017_cover.JPGMit der zweiten Ankündigung zur Paludikultur-Konferenzwoche Renewable Resources from Wet and Rewetted Peatlands 2017 (RRR2017) präsentiert die Michael Succow Stiftung mit den weiteren Partnern im Greifswald Moor Centrum ein vielfältiges Exkursionsprogramm und mit Prof. Ab Grootjans, Prof. Hans Joosten und Faizal Parish prominent besetzte Keynotes.
Die RRR2017 vom 25. bis zum 30. September 2017 bietet eine nationale und eine internationale Tagung, Exkursionen sowie einen Workshop zu Torfmooskultivierung.
Abstracts für Vorträge oder Poster sind bis zum 28. Februar einzureichen. Ausstellungsraum (drinnen und draußen) für Hersteller (Maschinen, Baumaterialien, Verlage etc.) ist vorhanden.
Anmeldungen für die nationale und/oder internationale Tagung sowie eine Exkursion unter www.rrr2017.com. Mit dieser erhalten Sie regelmäßige Updates zur Konferenz.

 

Wildnisfilm

1. 2. 2017, 12:25 von NK

Drei deutsche Wildnisgebiete – in den Nationalparken Berchtesgaden und Vorpommersche Boddenlandschaft sowie auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Lieberoser Heide – zeigt der kurze Film Wildnis in Deutschland auf youtube. Engagierte Menschen und Experten erzählen, warum Wildnis so wichtig und faszinierend ist. Gemacht wurde er von dem deutschlandweiten Netzwerk Wildnis in Deutschland, das die Michael  Succow Stiftung unterstützt. Es setzt sich dafür ein, dass die Bundesregierung bis 2020 zwei Prozent der Landesfläche in großflächigen Wildnisgebieten sichert.

 

 

Ort der Biologischen Vielfalt 2017 gesucht!

24. 1. 2017, 18:09 von NK

Mit einem Fest im Ort der Biologischen Vielfalt 2017 macht das Projekt Schatzküste das Engagement von Initiativen, Höfen und Kommunen zum Schutz ihrer Natur im Hotspot 29 (Rostocker Heide, Darß-Zingster Boddenküste, Hiddensee und Westrügen) sichtbar. Die Auszeichnung besteht aus dem Fest der Biologischen Vielfalt, dem Schatzküste-Wanderpokal und einem Baum des Jahres.
Machen Sie den Ort Ihres Engagements zum „Ort der biologischen Vielfalt 2017“! Beschreiben Sie uns Ihr Engagement formlos bis 28. Februar 2017 per Mail an info@succow-stiftung.de. Für den Gewinner finanziert und organisiert die Michael Succow Stiftung u.a. das Fest der Biologischen Vielfalt, das sich der jeweiligen Umgebung anpasst, ob Strand, Moor oder Wald etc.. Ein „Markt der Vielfalt“ ergänzt das Fest. Der jährliche Regionalmarkt bietet Produkte und Dienstleistungen aus der Region rund um das Thema „Biologische Vielfalt Nachhaltig Nutzen“.

 

BFD-Stelle frei!

17. 1. 2017, 15:26 von TH

Die Michael Succow Stiftung sucht einen engagierten Bundesfreiwilligendienstler (BFD) zur Betreuung von Stiftungshaus, Ökogarten und Naturschutzflächen. Er oder sie wird im denkmalgeschützten Stiftungshaus werkeln und im Garten der Stiftung wirken. Praktische Arbeit gibt es auch an Themenwegen und Naturschutzflächen der Stiftung. Für Abwechslung sorgen Exkursionen oder Umweltbildungsveranstaltungen. Die Stelle ist ab dem 1. März 2017 zu besetzen. Wir freuen uns auf Bewerbungen an info@succow-stiftung.de!

Pistazienprojekt zieht Bilanz

16. 12. 2016, 10:52 von NK

Mit 57,5 ha aufgeforsteter Fläche hat das Projekt „Wiederaufforstung der montanen Gebirgsstufe in der Taschkent Provinz“ ein alternatives und langfristiges Einkommen für ca. 30 Familien in der Region geschaffen und 8.280 Tonnen Kohlenstoff (tC) (pro zukünftigen vierzig Jahren) festgelegt. Das entspricht einer CO2 Kompensation in Höhe von 714.150 Euro, würde man etwa bei Atmosfair kompensieren, oder einem Äquivalent von 13.494 Flügen von Berlin nach Taschkent und zurück. Zusätzlich werden stark degradierte Standorte wieder zu abwechslungsreichen Habitaten für die heimische Flora und Fauna.
Den Erfolg des Projektes ermöglichte vor allem eines: Eine eingehende Kosten-Ertragsanalyse des Landnutzungswandels konnte Landwirte davon überzeugen, dass der Anbau von Pistazien langfristig deutlich ertragreicher und nachhaltiger ist als die Bewirtschaftung durch Viehhaltung und Weizenanbau. Ein im Projekt eingerichtetes „Pistazienverteilungszentrum“, ein landwirtschaftlicher Beratungsservice, steht über das Ende des Projektes hinaus interessierten Landwirten in der Region mit Beratung, Setzlingen und Trainings zur Seite. Anschluß finden interessierte Landwirte über die eingerichtete Website pistachio.uz.