Aktuelles

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UN-Klimaschutz-Preis 2017 gewonnen

13. 10. 2017, 13:15 von NK

Die Michael Succow Stiftung freut sich: Moorrestauration in Russland wird als eines von 19 Leuchtturm-Projekten 2017 der UN-Klimarahmenkonvention ausgezeichnet! Im Projekt, durchgeführt von Michael Succow Stiftung und Wetlands International, werden Moore in Russland wiedervernässt. Dies beugt Bränden vor und verringert den Ausstoß von Treibhausgasen.
460 Bewerbungen gab es um die „Momentum for Change“-Auszeichnung, die das UN-Klimasekretariat ins Leben gerufen hat. 19 werden beim UN-Klimagipfel (COP23) im November in Bonn als innovativste, praktischste und vorbildhafteste Beispiele geehrt, mit deren Hilfe sich Menschen auf der ganzen Welt dem Klimawandel entgegen stellen.

MoU erneuert!

12. 10. 2017, 10:28 von NK

Während des UNECE meetings on forests im Oktober in Warschau verlängerten das Staatliche Komitee für Forste Usbekistans und die Michael Succow Stiftung ihr auslaufendes Memorandum of Understanding (MoU) um weitere fünf Jahre. Aktuell kooperieren beide Institutionen in der Central Asian Desert Initiative, einem Projekt der Internationalen Klimaschutzinitiative des BMUB. In den vergangenen Jahren hat sich die Zusammenarbeit in mehreren Projekten wie Klimaschutz durch Pistazienanbau und Modellregionen nachhaltiger Entwicklung bewährt. "Das MoU hat eine große Bedeutung als politisches Übereinkommen zur Umsetzung weitere Projekte im Natur- und Ressourcenschutz in Usbekistan!" betonte Uli Gräbener, Geschäftsführer der Michael Succow Stiftung.

Start Vorlesungsreihe

11. 10. 2017, 14:45 von KW

Um angewandten internationalen Naturschutz geht es in den 14 Terminen der von der Michael Succow Stiftung betreuten Vorlesungsreihe an der Universität Greifswald, die am 18. Oktober beginnt. Stiftungsmitarbeiter stellen Fallstudien aus eigenen Projekten z.B. in Äthiopien, Belarus, Iran, Myanmar, Russland und Usbekistan vor. Studierenden bietet die Reihe damit Einblick in die Arbeit zu Biosphärenreservaten, Schutzgebieten oder Welterbegebieten. Auch nachhaltige Landnutzung, Moorschutz und Paludikultur gehören zu den Themen.

20 Jahre Right Livelihood Laureate

28. 9. 2017, 16:54 von NK

Was mit einem Anruf aus Schweden begann, ist heute eine Naturschutzorganisation mit weltweitem Engagement. Am 1. Oktober 1997 erhielt Michael Succow die Nachricht der Right Livelihood Foundation aus Stockholm, dass diese sein Engagement für den Schutz großer Gebiete der zusammenbrechenden DDR mit dem Right Livelihood Award auszeichnete. In Deutschland ist dieser als „Alternativer Nobelpreis“ bekannt. Das Preisgeld steckte der Moor- und Naturschützer in die Gründung seiner gleichnamigen Stiftung – die Michael Succow Stiftung. Die ersten Projekte für Moor-, Klima- und Naturschutz wurden noch von seinem Küchentisch aus koordiniert, erinnert sich der Laureat. Heute kann er auf die Unterstützung von fast 30 Mitarbeitern setzen, die seine Arbeit am denkmalgeschützten Stiftungssitz in Greifswald in einer Vielzahl von Projekten in Deutschland und weltweit vorantreiben. Die Stiftung hat viel erreicht und weiterhin viel zu tun im Sinne Michael Succows!

Schilf im Kessel, Rohrkolben in der Wand

22. 9. 2017, 18:54 von KW

Schilf im Kessel, Rohrkolben in der Wand oder Torfmoos auf dem Teller – dass intakte Moore Klimaretter sind und sich auch nachhaltig nutzen lassen erklärt die Wanderausstellung Moor-, Klimaschutz und Paludikultur des Greifswald Moor Centrum, erstellt im Projekt MoorDialog. 
Vom 7. - 30. Oktober ist sie im Wildgehege Glauer Tal des Naturparks Nuthe-Nieplitz zu sehen. Der Eintritt ist frei!

CADI bei Wüsten-COP der UN

12. 9. 2017, 20:13 von KW

Winterkalte Wüsten müssen geschützt werden! Dafür setzt sich das Projekt Central Asian Desert Initiative (CADI) von Michael Succow Stiftung und Partnern ein. Auf der diesjährigen Vertragsstaatenkonferenz der UN Wüstenkonvention (COP13 UNCCD, 06.-16.09.2017) in Ordos /China veranstaltete CADI dazu ein Side-Event.

Die CADI Projektpartner – neben der Michael Succow Stiftung die Universität Greifswald und die FAO – informierten über Ziele und Stand der Umsetzung von CADI. Schwerpunkt war eine Diskussion über das Einrichten eines CADI Sekretariates, das Aktivitäten zum Schutz der winterkalten Wüsten Zentralasiens auch nach Ende der Projektförderung koordinieren und umsetzten wird. Die hierbei gesammelten Vorschläge werden genutzt, um verschiedene Varianten einer effektiven und politisch getragenen institutionellen Struktur zu entwerfen und umzusetzen.

Der Side-Event stieß auf großes Interesse – neben Vertretern der in CADI involvierten Staaten diskutierten auch Experten weiterer Staaten, wie Kirgistan und Tadschikistan, mit und regten eine Beteiligung an einem zukünftigen CADI-Sekretariat an. Moderiert wurde der Workshop vom CADI Projektpartner FAO.

 

 CADI-Side event bei der UN-Wüstenkonferenz in Ordos/china (Foto: Christian Welscher)    CADI-Side event bei der UN-Wüstenkonferenz in Ordos/china (Foto: Christian Welscher)