Aktuelles

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CADI sichtet Persischen Leoparden

14. 2. 2019, 11:08 von NK

Neue Bilder von Kamerafallen des CADI-Projekts bestätigen: Der persische Leopard lebt immer noch im Schutzgebiet Ustjurt und scheint in guter Verfassung! Die Kamerafallen waren während einer Expedition im November 2018 eingerichtet worden. Das CADI-Projekt bereitet unter anderem damit eine Begründung zur Aufnahme des persischen Leoparden in die Rote Liste der gefährdeten Arten Kasachstans vor, denn bislang befindet er sich nicht einmal im Arteninventar Kasachstans. Außerdem entwickelt das Projekt einen Aktionsplan zur Erhaltung der kleinen, bisher bekannten, Population und legt diesen der Regierung der Republik Kasachstan vor. Diese Maßnahmen zum weiteren Monitoring und zum Schutz des Leoparden sollen diese bedrohte Tierart in Kasachstan bewahren und zum Erhalt des einzigartigen Ökosystems der winterkalten Wüsten im südlichen Ustjurt Kasachstans beitragen.

Einladung: Bodenpraktiker-Seminar

13. 2. 2019, 10:48 von NK

Das Projekt HumussaufAcker! veranstaltet das 2. Bodenpraktiker-Feldseminar: Auf dem Betrieb der Familie Hansen in Willerswalde nimmt Humusexperte Christoph Felgentreu am 5. März ab 13 Uhr anhand eines Bodenprofils den Boden unter die Lupe. Er zeigt neue Innovationen und Ideen zur Steigerung der Bodenfruchtbarkeit und zum Humusaufbau.
Christoph Felgentreu ist Leiter der Betriebsstätte DSV (Deutsche Saatveredelung AG) in Bückwitz und forscht intensiv im Bereich bodendynamischer Beziehungen von Zwischenfrüchten (auch Untersaaten) und Bodenfruchtbarkeit. Er steht für den Ansatz: „Gesunder Boden, gesunde Pflanze, gesunder Mensch“. Anmeldungen sind bis 26.Februar per E-Mail an humus@succow-stiftung.de.

Mach' mit im Mannhäger Moor!

12. 2. 2019, 12:29 von NK

Arbeitseinsatz zum Entfernen alter Zäune (Photo: St. Schwill)

Die Succow Stiftung und die Untere Naturschutzbehörde rufen zu einem Pflegeeinsatz am 23. Februarb im Mannhagener Moor nördlich von Greifswald auf!
Seltene Arten wie der Hochmoor-Perlmuttfalter kommen hier vor. Wie so oft unterliegt es einer starken Entwässerung und einem hohen Nährstoffeintrag aus umgebenden Landwirtschaftsflächen. Folglich wächst es immer weiter mit Gehölzen zu. 
Ziel ist es, den Gehölzaufwuchs zu entfernen, damit Wollgras, Moosbeere, Sonnentau und Co. wieder mehr Platz haben und sich der Wasserstand erhöhen kann. Auf zwei Moorkörpern ist der Aufwuchs bereits umgehauen worden, diesen gilt es aus der Fläche zu schaffen. Die Entkusselung eines weiteren Moorkörpers ist möglich.
Je mehr wir sind, desto schneller geht’s! Nach getaner Arbeit ist noch Zeit für eine kleine Führung durch das Moor, außerdem steht eine warme Suppe bereit.

Treffpunkt am Samstag, 23.02., um 10 Uhr ist der Plattenweg am Moor. Mitzubringen sind festes Schuhwerk, Arbeitshandschuhe und Astsägen (falls vorhanden). Fahrgemeinschaften von Greifswald aus sind geplant. Es ist auch möglich, den Zug um 09:21 am Greifswalder Hauptbahnhof nach Miltzow zu nehmen und anschließend zum Moor zu laufen. 
Bei Interesse und Fragen meldet Euch bitte bei Johannes Fröhlich (johannes.froehlich@succow-stiftung.de // 03834 83542-25), damit wir den Materialbedarf und ggf. Autoplätze entsprechend planen können.

World Wetlands Day 2019

31. 1. 2019, 09:08 von NK

Auch mit mehr nassem Moor lässt sich die Klimakrise bekämpfen – weltweit und vor Ort! Darauf macht das Greifswald Moor Centrum (GMC), in dem die Stiftung Partner ist, anlässlich des Internationalen Tages der Feuchtgebiete (World Wetlands Day) mit einem multimedialen Abend „Moorschutz ist Klimaschutz - auch in Greifswald“ am 6. Februar 2019 ab 19:30 Uhr im St. Spiritus aufmerksam. Gezeigt wird u.a. der Trickfilm „Moor muss nass!“ und eine Reportage über die aktuelle Moor- und Torfnutzung in Deutschland. Mit einem Vortrag und der Vorstellung der ersten „Greifswalder Moorstudie“ zeigt das GMC zudem, welche Herausforderungen und Potentiale im Moor- und Klimaschutz in Deutschland und vor unserer Haustür im Greifswalder Stadtgebiet stecken. Der Eintritt ist frei.

Konferenz der Greifswalder Agrarinitiative

22. 1. 2019, 13:31 von NK

Das Programm der Abschlusstagung der Greifswalder Agrarinitiative unter dem Titel Land-Eigentümer und Land-Wirte im Dialog - gemeinsam Verantwortung für Naturschutz in der Agrarlandschaft tragen ist jetzt online. Am 19. und 20. März 2019 in Greifswald gibt es Impulsvorträge zur Greifswalder Agrarinitiative selbst und ähnlichen Initiativen in Deutschland und in den Niederlanden. Zum Abendvortrag "Zukünftige Herausforderungen im Ackerbau: Produktion von Nahrungsmitteln und Naturschutz im Einklang" von Dr. Anke Kühl (Vorsitzende der Zukunftswerkstatt Pflanzenbau Schleswig-Holstein) ist die Öffentlichkeit am 19. März herzlich eingeladen.

 

Winter is coming

18. 1. 2019, 00:36 von RB

Bei der Wasservogelzählung Mitte Januar haben die Ornithologen der Succow Stiftung neben vielen überwinternden Pfeif- und Schellenten auch hocharktische Schneeammern, Eisenten und Singschwäne auf und vor der Insel Koos gesichtet. Ihre Ankunft belegt: Der Winter hat die Boddenküste erreicht. 

Mit der Zählung wird das für Wasservögel bedeutende Gebiet NSG „Insel Koos, Kooser See und Wampener Riff“ im Rahmen des ältesteund umfangreichsten Vogelmonitoringprogrammbundesweit erfasst und gleichzeitig für das nahezu weltumspannende Netz an Zählgebieten des International Waterbird Census (IWC) verzeichnet.

Dieses ermöglicht es, für den überwiegenden Teil der weltweit über 2.300 Wasservogelpopulationen Gesamtbestände anzugeben und ihre Trends einzustufen.

 

Was können Moore für Greifswald leisten?

17. 1. 2019, 10:40 von RB

Wie ausgedehnt sind die Moore im Greifswalder Stadtgebiet? Welcher Anteil davon ist trockengelegt und welche Emissionen werden dadurch freigesetzt? Wie ließen sie sich durch Wiedervernässung vermindern und wie könnte damit ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden? Diese Fragen beantwortet das MORGEN-Projekt der Michael Succow Stiftung mit der Greifswalder Moorstudie - Emissionsbilanzierung und Handlungsempfehlungen für die Moorflächen im Greifswalder Stadtgebiet. Klar wird, dass die Stadt Greifswald auf den stadteigenen Moorflächen viel für den Klimaschutz tun kann. Die Moorstudie empfiehlt die Entwicklung einer städtischen Moor- und Klimaschutz- Strategie.