Newsletter 01/19

Die Michael Succow Stiftung eröffnet eine neue Biologische Station auf der Insel Koos. Diese krönt ein Jubiläum, denn 2019 blickt die Stiftung mit Sitz in Greifswald auf ihr 20-jähriges Bestehen zurück. 1999 gegründet vom Naturschützer und Träger des Right Livelihood Awards setzt sie sich seitdem für die Entwicklung von Schutzgebiete in Deutschland und weltweit ein. Als Partner im Greifswald Moor Centrum treibt sie international den Moor- und Klimaschutz voran. Ebenso engagiert sie sich für eine zukunftsfähige Landnutzung, vor Ort rund um Greifswald.

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 Mittlerweile auf ca. 30 Mitarbeiter gewachsen war die Stiftung in Projekten der Nationalen und der Internationalen Klimaschutzinitiative der deutschen Regierung tätig wie auch für die Europäische Klimaschutzinitiative und das EU Aid-Programm. Dabei reichen die Tätigkeiten von Wüstenexkursionen zu an Schreibtischen erstellten Nominierungsdokumenten, von Verwalten eigener Flächen zur Entwicklung von Apps, vom Erproben von Technik im Feld bis zur Ausstellungskonzeption. Vor allerm die Teamarbeit extrem motivierter, idealistischer und einsatzbereiter Mitarbeiter hat all dies möglich gemacht. Die Menschen machen die Stiftung aus und sie wissen: Es ist viel gemacht, es gibt noch viel mehr zu tun!

Schutzgebietsentwicklung – Nachrichten aus den internationalen Projekten

CADI sichtet Persischen Leoparden

Tolle Bilder aus der CADI-Kamerafalle zeigen einen Persischen Leoparden im südlichen Ustjurt Kasachstans. Diese tragen nicht nur dazu bei, die Tierart auf die Rote Liste der gefährdeten Arten Kasachstans bringen zu können, sondern auch das einzigartige Ökosystem der winterkalten Wüsten zu bewahren.

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Neue Bilder von Kamerafallen des CADI-Projekts bestätigen: Der persische Leopard lebt immer noch im Schutzgebiet Ustjurt und scheint in guter Verfassung! Die Kamerafallen waren während einer Expedition im November 2018 eingerichtet worden. Das CADI-Projekt bereitet unter anderem damit eine Begründung zur Aufnahme des persischen Leoparden in die Rote Liste der gefährdeten Arten Kasachstans vor, denn bislang befindet er sich nicht einmal im Arteninventar Kasachstans. Außerdem entwickelt das Projekt einen Aktionsplan zur Erhaltung der kleinen, bisher bekannten, Population und legt diesen der Regierung der Republik Kasachstan vor. Diese Maßnahmen zum weiteren Monitoring und zum Schutz des Leoparden sollen diese bedrohte Tierart in Kasachstan bewahren und zum Erhalt des einzigartigen Ökosystems der winterkalten Wüsten im südlichen Ustjurt Kasachstans beitragen.

Nominierung näherbringen

Um die Nominierung eines UNESCO-Biosphärenreservats voranzutreiben, startete die Succow Stiftung ein weiteres Projekt mit einem Kick off-Workshop im März. Der Kick-Off-Workshop zum Projekt Einrichtung eines UNESCO-Biosphärenreservates in den vom Klimawandel bedrohten Regionen Kachetis in Ostgeorgien – Nächste Schritte hin zur Nominierung fand im März in Tiflis statt.

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An dem Workshop nahmen 46 Teilnehmer aus zentralen und lokalen Regierungsinstitutionen, sowie nichtstaatlichen und wissenschaftlichen Organisationen teil. Ziel des Treffens war es, die wichtigsten Stakeholder über den Projektbeginn zu informieren und geplante Schritte und Kooperationsmechanismen innerhalb des Projekts zu vereinbaren. Die Beteiligten zeigten großes Interesse an der Einrichtung des Biosphärenreservats Kakheti und bestätigten ihre Teilnahme und ihr Engagement für den Nominierungsprozess und darüber hinaus. Der Workshop wurde gemeinsam durch die Michael Succow Stiftung und dem Regionalen Umweltzentrum für den Kaukasus (REC Caucasus) mit finanzieller Unterstützung des Bundesumweltministeriums (BMU) umgesetzt. Die GIZ und das georgischen Ministerium für Umweltschutz und Landwirtschaft haben die Organisation unterstützt

Urwälder inventarisiert

Alte Wälder und Urwälder der ukrainischen Karpaten sind jetzt komplett dokumentiert. Experten konnten fast 100.000 Hektar Wälder als solche identifizieren. Mit dieser Inventur will die Succow Stiftung mit Partnern einen besseren Schutz der Wälder erreichen.

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Über die letzten zwei Jahre hat die Michael Succow Stiftung gemeinsam mit dem Donau Karpaten Programm des WWF eine vollständige Inventur der alten Wälder und Urwälder der ukrainischen Karpaten durchgeführt. Im Projekt Identifizierung und Schutz von alten Wäldern und Urwäldern in den ukrainischen Karpaten der Beratungshilfe des Bundesumweltministeriums haben Experten alle potentiellen Urwälder bzw. alten Naturwälder der ukrainischen Karpaten aufgesucht und dokumentiert. Alle Flächen wurden auf die strengen Kriterien der Karpatenkonvention bewertet und geprüft, ob es sich tatsächlich um alte Wälder oder gar Urwälder handelt. Die Experten konnten fast 100.000 Hektar Wälder identifizieren, die diesen Kriterien entsprechen, 60% davon außerhalb bestehender Schutzgebiete.

Der Präsident der Ukraine hat im Januar 2018 ein Rahmengesetz zum Schutz der alten Wälder unterschrieben. Die staatliche Forstagentur hat sich daraufhin in einem Moratorium verpflichtet, jede Nutzung dieser alten Wälder und Urwälder für die nächsten 5 Jahre zu unterlassen. Darin liegt die besondere Bedeutung der Inventurdaten.

In einem Abschlusstreffen des Projektes im Nationalpark Hainich in Thüringen stellten Mitte Dezember Vertreter der Ukraine die Ergebnisse vor und diskutierten diese mit Kollegen anderer Karpatenländer wie Rumänien und die Slowakei. Der wichtige nächste Schritt ist nun, für viele der identifizierten wertvollen Naturwälder Möglichkeiten des langfristigen Schutzes zu finden.

Kolchische Wälder nominiert

Die Nominierung der Kolchischen Wälder und Moore als UNESCO Weltnaturerbe wurde mit Unterstützung der Succow Stiftung eingereicht. Jetzt gilt: Daumen drücken! Die Kolchische Ebene im Westen Georgiens zeichnet sich durch spezielle Moortypen und humide Wälder, beides nur gering beeinflusst von der letzten Eiszeit, mit einer besonderen Artenvielfalt und -zusammensetzung aus.

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In der kolchischen Ebene im Westen Georgiens finden sich Moore und humide Wälder, die von den Eiszeiten nur gering beeinflusst wurden. Den Wert der besonderen Artenvielfalt und –zusammensetzung sowie der speziellen Moortypen haben die georgischen Behörden erkannt und streben die Anerkennung der relevanten Schutzgebiete als UNESCO-Weltnaturerbe an. Die Michael Succow Stiftung unterstützte die georgische Schutzgebietsagentur dabei mit dem Projekt „Machbarkeitsstudie zur Unterstützung der Nominierung der Kolchiswälder und –moore als UNESCO Weltnaturerbe“. Im Januar wurde im Rahmen des Projekts der Nominierungsvorschlag fertig gestellt und beim UNESCO World Heritage Centre in Paris eingereicht. Nun heißt es abwarten und Daumen drücken für eine positive Evaluierung der Nominierung durch die IUCN und ihre anschließende Bestätigung durch die Welterbe-Kommission. Eine Anerkennung der kolchischen Wälder und Moore als Weltnaturerbe soll den Schutz dieser Ökosysteme stärken und die internationale Aufmerksamkeit steigern.

Mehr Moor – Nachrichten zu Moor- und Klimaschutz

Projektstarts: MoKli und DESIRE

Zwei neue Projekte konnte die Succow Stiftung mit Partnern auf den Weg bringen: MoKli und DESIRE. MoKli steht für Moor- und Klimaschutz und will praxistaugliche Lösungen der nachhaltigen Moornutzung mit Landnutzern realisieren. Das internationale Projekt DESIRE entwickelt ein nachhaltiges Moor-Management für Nährstoffrückhalt und andere Ökosystemleistungen durch Restauration und Paludikultur im gesamten Flussgebiet der Memel.

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Partner in dem neuen Projekt sind Universität Greifswald und Michael Succow Stiftung als Partner im Greifswald Moor Centrum sowie der Deutsche Verband für Landschaftspflege. Sie wollen praxistaugliche Lösungen der nachhaltigen Moornutzung mit Landnutzern realisieren. Denn nachdem die Fakten zur Klimarelevanz der Moore bekannt sind, gilt es nun tragfähige Strategien zur klimafreundlichen Moornutzung bundesweit zu konzipieren und regional anzupassen.
Dazu vermittelt MoKli zunächst Wissen zur Klimarelevanz von Moorböden und zur deren nachhaltigen Nutzung. In den fünf moorreichen Bundesländern will MoKli in jeweils einer Modellregion flächenkonkret auf (Teil-)Wassereinzugsgebietsebene kooperative Lösungsansätze erarbeiten und anwenden. Es sollen gemeinsam mit Akteuren vor Ort neue Produktionswege zur Verwertung von Moor-Biomasse initiiert und innovative Finanzierungsmodelle entwickelt werden. Zudem wird das Berufsbild des „Moor-Klimawirts“ – ein Landwirt, der Klimaschutzleistungen auf Moor erbringt und dafür anerkannt wird - erstmals bundesweit zur Diskussion gestellt. Ebenso tauscht das Projekt sich zur Gestaltung von Rahmenbedingungen für Moor-Klimaschutz mit politischen Entscheidungsträgern auf Kommunal-, Landes-, Bundes- und EU-Ebene aus.
Das internationale Projekt DESIRE entwickelt ein nachhaltiges Moor-Management für Nährstoffrückhalt und andere Ökosystemleistungen durch Restauration und Paludikultur im gesamten Flussgebiet der Memel. Es ist Teil des Regionalprogramms Interreg Baltic Sea und wird durch das GMC (Universität Greifswald und Michael Succow Stiftung) koordiniert. Es unterstützt Politiker und Entscheider, die Paludikultur-Potenziale ihrer Region einzuschätzen und nutzen zu können. Das Projekt entwickelt Pilotflächen und Kommunikationskanäle für nasse Moorbewirtschaftung und nimmt ökonomische Einschätzungen vor.

 

 

Was können Moore für Greifswald leisten?

Wie groß sind Moore im Greifswalder Stadtgebiet und was könnten sie zum Klimaschutz vor Ort beitragen? Das hat das MORGEN-Projekt untersucht. Diese „Greifswalder Moorstudie“ ist jetzt online verfügbar. Klar wird, dass die Stadt Greifswald auf den stadteigenen Moorflächen viel für den Klimaschutz tun kann.

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Wie ausgedehnt sind die Moore im Greifswalder Stadtgebiet? Welcher Anteil davon ist trockengelegt und welche Emissionen werden dadurch freigesetzt? Wie ließen sie sich durch Wiedervernässung vermindern und wie könnte damit ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden? Diese Fragen beantwortet das MORGEN-Projekt der Michael Succow Stiftung mit der Greifswalder Moorstudie - Emissionsbilanzierung und Handlungsempfehlungen für die Moorflächen im Greifswalder Stadtgebiet. Klar wird, dass die Stadt Greifswald auf den stadteigenen Moorflächen viel für den Klimaschutz tun kann. Die Moorstudie empfiehlt die Entwicklung einer städtischen Moor- und Klimaschutz- Strategie.

 

World Wetlands Day 2019

Auch mit mehr nassem Moor lässt sich die Klimakrise bekämpfen – weltweit und vor Ort! Darauf machte das Greifswald Moor Centrum (GMC), in dem die Stiftung Partner ist, anlässlich des Internationalen Tages der Feuchtgebiete (World Wetlands Day) mit einem multimedialen Abend „Moorschutz ist Klimaschutz - auch in Greifswald“ am 6. Februar 2019 ab 19:30 Uhr im St. Spiritus aufmerksam.

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Gezeigt wurde unter anderem der Trickfilm „Moor muss nass!“ und eine Reportage über die aktuelle Moor- und Torfnutzung in Deutschland. Mit einem Vortrag und der Vorstellung der ersten „Greifswalder Moorstudie“ stellte das GMC zudem dar, welche Herausforderungen und Potentiale im Moor- und Klimaschutz in Deutschland und vor unserer Haustür im Greifswalder Stadtgebiet stecken.

Zukunftsfähige Landnutzung

Konferenz der Greifswalder Agrarinitiative

Die Greifswalder Agrarinitiative hat in den vergangenen Jahren Landeigentümer, Landwirte, Naturschützer und Wissenschaftler für eine nachhaltigere Landnutzung rund um Greifswald zusammengebracht. Bei ihrer Tagung Land-Eigentümer und Land-Wirte im Dialog - gemeinsam Verantwortung für Naturschutz in der Agrarlandschaft tragen zeigte sie 130 Teilnehmern am 19.-20. März im Alfried Krupp-Wissenschaftskolleg, was durch sie schon erreicht ist. 

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Erreicht sind etwa zusätzliche Blühflächen, Naturschutz-Brachen oder Lichtacker-Streifen für mehr Insekten und Wildkräuter in der Landschaft. Vielleicht am wertvollsten aber: Das Verständnis sowohl für Landwirtschaft als auch für Naturschutz ist gewachsen und dabei die Bereitschaft zukünftig gemeinsam weiter voranzugehen – so der übereinstimmende Tenor vieler Beteiligter. Auch kritische Stimmen kamen zu Wort: Angesichts der großen Herausforderungen komme man viel zu langsam vorwärts, lautete eine Kritik. Richtig ist, angesichts einer sich rasant wandelnden Welt bleibt viel zu tun. Die Partner in der Greifswalder Agrarinitiative wollen sich diesen Aufgaben weiter stellen und treiben die Gründung eines gleichnamigen Vereins voran. Alle, die zukünftig die Bewirtschaftung von Äckern und Wiesen zur Produktion von Nahrungsmitteln und Rohstoffen noch besser mit Naturschutz, Klimaschutz und Ostseeschutz verbinden wollen, sollen von diesem Verein langfristig unterstützt werden.

Dr. Reinhard Stock, Fachreferent für Naturschutz bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), die die Greifswalder Agrarinitiative in den vergangenen drei Jahren fachlich und finanziell mit rund 550.000 Euro förderte, fasste in seinem Schlusswort zusammen: „So ein Prozess wie in Greifswald benötigt Zeit, das habe ich die letzten Jahre gelernt. Aber ich kenne in ganz Deutschland kein vergleichbares Projekt, bei dem Landwirte und Naturschützer so offen miteinander diskutieren und gemeinsam Verantwortung für eine vielfältigere Natur und Landschaft übernehmen wollen.“

 

Gewonnen mit dunkler Biene und Krummstiel

Ob Dunkle Biene, Pommernschaf oder Pommerscher Krummstiel – Die Pommernarche e.V. engagiert sich für den Erhalt alter Nutztierrassen und Pflanzensorten und gewinnt damit als Ort der Biologischen Vielfalt 2019 im Projekt Schatz an der Küste von Succow Stiftung und Partnern! Traditionelle Nutztierrassen und -Pflanzensorten tragen zur biologischen Vielfalt bei, aber diese Tiere und Pflanzen werden immer seltener! 

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Um die Vielfalt der Pommern-Tiere und –pflanzen zu erhalten, stärkt die Pommernarche Bewusstsein bei Bewohnern und Besuchern der Region und will eine politische Lobby schaffen. Sie unterstützt Höfe und Vereine, die alte Sorten noch züchten, in den Bereichen umweltgerechte Landwirtschaft und sanfter Naturtourismus.
Der Preis für den Wettbewerb wird beim diesjährigen Fest ‚Feier die Vielfalt‘ am Sonntag, 11. August 2019 (10-18 Uhr) im Freilichtmuseum Klockenhagen verliehen. Vom letztjährigen Gewinner wird der Wanderpokal "Ort der Biologischen Vielfalt die Pommernarche e.V. übergeben.

Wildnisentwicklung

Mitgemacht im Mannhagener Moor

Mehr Raum für Wollgras und Moosbeere schafften zwei Pflegeeinsätze von Succow Stiftung und Unterer Naturschutzbehörde am 23. Februar und am 30. März im Mannhagener Moor. Knapp 40 Freiwillige packten mit an, um zwei Moorkörper zu entkusseln und den Schnitt von den Flächen abzutransportieren. Dennoch bleibt weiterhin viel zu tun - es wird als neue Chancen geben für MMM, für's "Mitmachen im Mannhagener Moor"!

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Zuviel Gehölz auf dem Mannhagener Moor engte den Lebensraum seltener Pflanzen- und Tierarten wie Sonnentau, Blasen-Binse sowie Moosbeere und dem von ihr zehrenden, vom Aussterben bedrohten Hochmoor-Perlmuttfalter ein. Ein Pflegeeinsatz, gemeinsam organisiert von Succow Stiftung und der Unteren Naturschutzbehörde, schuf am 23. Feburar für diese Arten mehr Platz auf zwei Moorkörpern und einem mit Schwingrasen bedeckten, ehemaligen Torfstich des Mannhagener Moorkomplexes. 40 Helfer legten dazu tatkräftig Hand an. Dennoch blieb weiterhin viel zu tun. Ein weiterer Arbeitseinsatz am 30. März war nötig, um geschlagene Bäume und Gestrüpp von den Moorkörpern zu räumen. Allen Helfern sagt die Succow Stiftung nochmals: "Herzlichen Dank!". Für alle, die nicht da waren und in Zukunft mithelfen wollen: Es wird neue Chancen für MMM geben, für's Mitmachen im Mannhagener Moor!

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Schweres Gerät für nässere Sernitz

Riesige Bagger haben in den letzten Monaten für ein vitaleres Moor auf der stiftungseigenen Fläche der Sernitzniederung geschaufelt – mit Erfolg! 15 Böschungen wurden in den vergangenen Monaten auf den stiftungseigenen Flächen in der Sernitzniederung aufwendig befestigt. Die Sernitz selbst ist auf 200 Metern aufgefüllt.

 

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Sechs bis sieben Bagger waren auf dieser seltenen „Moorbaustelle“ im Einsatz - nicht ohne Effekt. Teilweise wird die Sohle der Sernitz durch die Maßnahmen, die das EU-Life Projekt Schreiadler Schorfheide-Chorin durchgeführt hat, mehr als zwei Meter angehoben. Das trägt zur Revitalisierung des Moores bei und verbessert gleichzeitig den dortigen Lebensraum für die drei stark gefährdeten Vogelarten Schreiadler, Wachtelkönig und Seggenrohrsänger.

 

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Foto: Benjamin Herold