Schatz an der Küste

Wettbewerb „Ort der Biologischen Vielfalt 2018 läuft!

Müll von Straßenrändern sammeln, Samenbomben werfen, Wiesen sensen, Imkern – Was tun Sie aktiv für Natur und Umwelt in Ihrer Region? Engagement zum Erhalt Biologischer Vielfalt ist einfach… vielfältig. Aber es ist oft wenig bekannt und erhält selten Anerkennung. Mit dem Wettbewerb Ort der Biologischen Vielfalt will das Projekt Schatzküste das ändern! 

 

Initiativen, Höfe und Kommunen etc. im Projektgebiet Hotspot 29 (Rostocker Heide, Darß-Zingster Boddenküste, Hiddensee und Westrügen) können den Ort Ihres Engagements zum Ort der Biologischen Vielfalt 2018 machen. Die Auszeichnung besteht aus einer Plakette, dem Schatzküste-Wanderpokal, einem Baum des Jahres  und einem öffentlichkeitswirksamen Aktionstag. Die Preisverleihung wird auf dem jährlichen Fest der Biologischen Vielfalt stattfinden, das sich thematisch an den Inhalt des Wettbewerbsbeitrages anlehnt. 

 

Schreiben Sie uns Ihr Engagement formlos bis 31. Dezember 2017 per Mail an info@succow-stiftung.de und bewerben Sie sich um den Ort der Biologischen Vielfalt.

 

Sensible und erhaltenswerte Biodiversität vermitteln und erlebbar machen, darum geht es bei Fest und Wettbewerb der Biologischen Vielfalt. Beides ist Teil des Verbundprojektes Schatz an der Küste von Michael Succow Stiftung, Ostseestiftung und weiteren Projektpartnern. Mit einer Laufzeit von fünf Jahren sensibilisiert dieses das Projekt Bevölkerung und Besucher für die einzigartige Küstenlandschaft zwischen Rostocker Heide und Vorpommerscher Boddenlandschaft.

 

Feier den Teich!

Der Ort der Biologischen Vielfalt 2017 im Projekt Schatz an der Küste ist der Hof Buschenhagen. Die Auszeichnung erhielt der Hof für die Renaturierung von hofeigenem Teich und Wiesen sowie zahlreichen Heckenpflanzungen in Buschenhagen. Der Preis wurde beim Fest der Biologischen Vielfalt am Samstag, 9. September (11-16 Uhr) im Freilichtmuseum Klockenhagen übergeben. „Feier den Teich!“ hieß es dort.

 

weiterlesen

Das Fest wurde erstmals gemeinsam mit einem Regionalmarkt veranstaltet. Es gab ein Vielfalts-Programm zum Zugucken und Mitmachen: Entdecke die Biologische Vielfalt am Teich mit dem selbstgebauten Kescher, pack‘ an beim Naturteich-Workshop oder mal‘ den Teich in Aquarell. Die Geschichte vom Froschkönig gab’s mal ganz anders erzählt und zudem viele Informationen zu Pflanzen wie Rohrkolben und Schilf als Baumaterialien.
Dazu konnten Besucher sich mit Limonade und anderen Köstlichkeiten erfrischen, natürlich alles bio. Regionale Anbieter präsentierten die Vielfalt ihrer Erzeugnisse wie Honig, Marmeladen, Brot oder Fleisch von Ökohöfen, außerdem Filz- und Wollprodukte, Seifen, gedrechselte Holzlöffel und vieles mehr. Besucher konnten Produkte entdecken, die es nicht im Supermarkt zu kaufen gibt und mit ihrem Kauf die Region unterstützen.

Weil das Engagement für Biodiversität in der Projektregion „Schatz an der Küste“ so verschieden ist, waren auch die weiteren Teilnehmer aus dem Wettbewerb um den „Ort der Biologischen Vielfalt“ eingeladen: Das Freilichtmuseum Klockenhagen mit seinem 5 ha großen Landschaftspark samt Bauernhof mit traditionellen Nutztieren in Öko-Haltung, Öko-Garten, Bienenhaus aber auch einem Tante-Emma-Laden und vielem mehr. Das Gutsgelände Hessenburg mit Kranich Museum, Kranich Café und Teichbiotopen, sowie die Kur- und Tourismus GmbH Zingst zum Beispiel mit Nationalparktagen, Umweltfotofestival 'Horizonte Zingst' oder dem Fotowettbewerb SOS Save our Seas.

 

 

Hintergrund:
Engagement zum Erhalt Biologischer Vielfalt ist einfach… vielfältig. Oft ist es jedoch wenig bekannt und erhält selten Anerkennung. Das Projekt Schatzküste will das für die Region des Hotspot 29 der Biologischen Vielfalt – die einzigartige Küstenlandschaft zwischen Rostocker Heide und Vorpommerscher Boddenlandschaft – ändern. Fest und Markt der biologischen Vielfalt sollen die sensible wie erhaltenswerte Biodiversität vermitteln und erlebbar machen. Beides ist Teil des Verbundprojektes Schatz an der Küste von Michael Succow Stiftung, Ostseestiftung und weiteren Projektpartnern. Mit einer Laufzeit von sechs Jahren sensibilisiert dieses Projekt Bevölkerung und Besucher für die einzigartige Küstenlandschaft zwischen Rostocker Heideund Vorpommerscher Boddenlandschaft. Es wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert.

Feier den Strand!

„Feier den Strand!“ hieß es am 21. Juli 2016 an der Regionalen Schule „Windland“ in Altenkirchen auf Rügen. Das diesjährige Fest der Biologischen Vielfalt stieg von 14-18 Uhr auf einem Schulhof - für Schüler, ihre Familien, die Menschen der Region und Touristen. Das Fest als Hauptgewinn im diesjährigen Wettbewerb „Ort der Biologischen Vielfalt 2016“ bekamen die Schüler des „Sondereinsatzkommando (SEK2) Küstenputz“ an der Schule Altenkirchen für ihre engagierten Strandberäumungen.

 

Weiterlesen

Einen Nachmittag lang drehte sich alles um das Thema Strand: Kreativität war beim Meeresmüll-Upcycling genau richtig - Fahrradschläuche konnten zu Bällen und Tetrapacks zu Portemonaies verwandelt werden. Strandwissen war beim großen Biodiv-Rätsel gefragt: Ist Meersenf scharf und welche Farbe hat Mikroplastik? Wieviel davon ist in meinem Duschgel? Mitgebrachte Duschprodukte konnten beim Fest auch auf die kleinen Plastikpartikel analysiert werden. Außerdem galt: „Sieb‘ dir was!“ Per Siebdruck kamen die schönsten Strandmotive auf T-Shirts. Info-Stände zu Kegelrobbe, Kranichschutz, Geisternetzen und mehr zeigten die biologische Vielfalt im Küstenraum und ihre Gefährdung. Mit seinen Beziehungen zu biologischer Vielfalt auf der Bühne strapazierte Piraten-Pantomime Peter Pelzig die Lachmuskeln. Dazu Strandsound von Bellatriste und Lappalie, außerdem Beachburger, Strandlimo oder Wellenwaffel und mehr.

 

Sensible und erhaltenswerte Biodiversität vermitteln und erlebbar machen, darum geht es beim Fest und Wettbewerb der Biologischen Vielfalt. Beides ist Teil des Verbundprojektes Schatz an der Küste (schatzküste.com) von Michael Succow Stiftung, Ostseestiftung und weiteren Projektpartnern. Mit einer Laufzeit von fünf Jahren sensibilisiert dieses Bevölkerung und Besucher für die einzigartige Küstenlandschaft zwischen Rostocker Heide und Vorpommerscher Boddenlandschaft.

 

Nachhaltige Entwicklung zum Schutz der biologischen Vielfalt in der Region Vorpommersche Boddenlandschaft und Rostocker Heide (Hotspot 29)

 

Die Region der Vorpommerschen Boddenlandschaft und der Rostocker Heide mit einer Größe von 1210 km² ist einer der 30 Hotspots der Biologischen Vielfalt in Deutschland, genau gesagt der Hotspot 29. Vom Westen Rostocks über Fischland – Darß – Zingst, die Insel Hiddensee bis hin zur Westrügenschen Boddenlandschaft umschließt er eine vielgestaltige Küstenlandschaft mit Bodden, Inseln und Halbinseln, Flach- und Steilküsten, Salzwiesen, Röhrichten, Mooren und Erlenwäldern. Eine einzigartige Landschaft, ein Schatz an der Küste. Diese Naturschätze besser kennenzulernen, um sie wertzuschätzen und den Erhalt der Biodiversität auch in Zukunft zu sichern, ist ein wichtiges Anliegen des Projektes.

 

weiterlesen

Zusammen mit acht weiteren Projektpartnern arbeitet die Michael Succow Stiftung in diesem Projekt von 2015-2020 daran, die Natur informativ, spielerisch und interaktiv für Besucher erlebbar zu machen und gemeinsam mit Landwirten neue Konzepte zur Bewirtschaftung zu entwickeln. Die Veranstaltung eines jährlichen „Festes der Biologischen Vielfalt“ wie auch die Entwicklung einer Smartphone-App für diesen Küstenlebensraum sind dabei Aufgaben der Michael Succow Stiftung. Zudem fördert die Stiftung die Entwicklung zukunftsfähiger Bewirtschaftungstechnik, die an wiedervernässte Offenlandstandorte angepasst ist.

 

tl_files/img/logos/logo_schatzkueste hotspot 29_300 dpi.pngDie „Feste der Biologischen Vielfalt“ sollen die Bevölkerung für das vielfältige Artenspektrum in ihrer Region stärker sensibilisieren. „Wiese – vom Salzgrasland bis zur Streuobstwiese“ war das Motto des Auftaktfestes in Klausdorf im September 2015. Ein Strandfest, ein Meeresfest, ein Heidefest und ein Moorfest werden während der Projektlaufzeit folgen. Ein digitaler Streifzug durch den Hotspot 29 wird ab 2016 in einer Smartphone-App entwickelt. Sich interaktiv mit Infotexten, Karten und Fotos im Gebiet zu orientieren und zu informieren, wird mit der App möglich sein.

 

Gemeinsam mit örtlichen Landwirten entwickelt die Michael Succow Stiftung verbesserte Mahd- und Transportmöglichkeiten wiedervernässter Offenlandstandorte. Ein Beitrag, um die Wiedervernässung landwirtschaftlich genutzter Grünlandflächen im Hotspot attraktiver zu machen. Auf Probeflächen im Projektgebiet werden Methoden zur Verbesserung der Ernte getestet. Herauszufinden gilt dabei, welche alternativen Bewirtschaftungsweisen ökonomisch und ökologisch tragbar sind. Informationen zu allen Bereiche des Projektes bietet die Website Schatz an der Küste.

 

 

Das Projekt wird finanziert durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Weitere Förderer sind das Bundesland Mecklenburg Vorpommern, die Ostsee Stiftung und die Umweltlotterie Bingo!

 tl_files/img/logos/bmu_4c_m.jpg  tl_files/img/logos/BfN_Logo 2014_4C.jpg tl_files/img/logos/Mecklenburg-Vorpommern.jpg tl_files/img/logos/ostseestiftung_small.jpg   tl_files/img/logos/bingo_logomv_jpg.jpg                 

 

Projektleitung:

Thomas Beil, email: thomas.beil(at)succow-stiftung.de