Schutzgebietsentwicklung

Schutzgebiete bilden bereits heute weltweit das Rückgrat für den Erhalt der biologischen Vielfalt und die Sicherung der Funktionsfähigkeit des Naturhaushaltes. Ihre Bedeutung wird nochmals deutlich mit dem voranschreitenden Klimawandel zunehmen.

 

Nachdem es Michael Succow gemeinsam mit seinen Mitstreitern 1990 gelungen ist, die wertvollsten Räume der DDR über ein beispielgebendes Nationalparkprogramm langfristig zu sichern, unterstützt unsere Stiftung nun andere Staaten beim Aufbau von Schutzgebietssystemen. Zur Zeit werden insbesondere Staaten in Osteuropa und Asien beraten.

 

Ziel ist es, einerseits durch die Einrichtung von Großschutzgebieten wie z.B. Nationalparken oder Biosphärenreservaten bzw. von UNESCO Weltnaturerbe-Gebieten die letzten Reste unangetasteter Natur dauerhaft zu erhalten und andererseits Formen naturverträglicher Landnutzung zu entwickeln und zu etablieren. Neben dem naturschutzfachlichen Ansatz berücksichtigt die Stiftung somit im hohen Maße sozio-ökonomische Aspekte. Schutzgebiete sollen möglichst auch neue wirtschaftliche Perspektiven für die lokale Bevölkerung öffnen.