Willkommen

20 Jahre!

Die Michael Succow Stiftung eröffnet das Ronald Abraham Haus auf der Insel Koos. Dieses krönt ein Jubiläum, denn 2019 blickt die Stiftung mit Sitz in Greifswald auf ihr 20-jähriges Bestehen zurück. 1999 gegründet vom Naturschützer und Träger des Right Livelihood Awards setzt sie sich seitdem für die Entwicklung von Schutzgebieten in Deutschland und weltweit ein. Als Partner im Greifswald Moor Centrum treibt sie international den Moor- und Klimaschutz voran. Ebenso engagiert sie sich für eine zukunftsfähige Landnutzung, vor Ort rund um Greifswald.

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Mittlerweile auf ca. 30 Mitarbeiter gewachsen war die Stiftung in Projekten der Nationalen und der Internationalen Klimaschutzinitiative der deutschen Regierung tätig wie auch für die Europäische Klimaschutzinitiative und das EU Aid-Programm. Dabei reichen die Tätigkeiten von Wüstenexkursionen zu an Schreibtischen erstellten Nominierungsdokumenten, von Verwalten eigener Flächen zur Entwicklung von Apps, vom Erproben von Technik im Feld bis zur Ausstellungskonzeption. Vor allerm die Teamarbeit extrem motivierter, idealistischer und einsatzbereiter Mitarbeiter hat all dies möglich gemacht. Die Menschen machen die Stiftung aus und sie wissen: Es ist viel gemacht, es gibt noch viel mehr zu tun!

Endlich da: Dauerhafte Moorprofessur

Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns und die Universität Greifswald haben am 17. Dezember die Schaffung einer neuen Professur für Moorforschung / Peatland Sciences vereinbart. Dies stellt die mehr als 200 Jahre alte Greifswalder Moorforschung und die wissenschaftliche Arbeit des Greifswald Moor Centrum, geprägt auch durch Prof. Michael Succow, für die kommenden Jahrzehnte auf ein verlässliches Fundament.  

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„Die Greifswalder Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschäftigen sich damit, inwieweit Menschen und Landwirtschaft Moore nutzen können ohne sie dabei auszunutzen. Dieses Engagement wollen wir mit der neuen Professur unterstützen“, begründete Wissenschaftsministerin Birgit Hesse die Entscheidung seitens des Landes MV – einem der moorreichsten Bundesländer in Deutschland. Das Land und die Universität Greifswald finanzieren die neue W3-Professur gemeinsam. Außerdem unterstützen voraussichtlich der Stifterverband der deutschen Wissenschaft und die Michael Succow Stiftung die Finanzierung. Weitere Information in der Pressemitteilung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur MV und bei der Universität Greifswald.
Im Bild von links nach rechts: Thomas Krüger (SPD-Fraktionsvorsitzender MV), Prof. Dr. phil. Johanna Eleonore Weber (Rektorin der Universität Greifswald), Birgit Hesse (Wissenschaftsministerin MV) u. Dr. Jürgen Buchwald (Staatssekretär für Landwirtschaft u. Umwelt MV) (Foto: H. Lipski)

Neu und kostenlos: die App Echt:Natur

Mit der App Echt:Natur macht die Michael Succow Stiftung ihre Naturerbeflächen neu erlebbar. Sie bietet Infos zu Tieren, Pflanzen, Landschaft und extra für Kinder einen Erlebnisteil zum Hören! Ob beim Ostseeurlaub oder Sonntagsspaziergang – die App ist für naturbegeisterte Besucher (jeden Alters) vor Ort ein Gewinn. Sie lässt sich aber auch unabhängig nutzen, etwa zuhause für die Planung des nächsten Familienausflugs. Mehr...

 

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„RUMOOREN – Kunst trifft Moor!“ - Kunstausstellung

Ganz ungewohnte Perspektiven auf Moore bietet die Kunstausstellung “RUMOOREN!”, die das Greifswald Moor Centrum gemeinsam mit dem Caspar-David-Friedrich-Centrum (Bahnhofstraße 46)  der Universität Greifswald initiiert. Ab der Vernissage am 24. September (18 Uhr) sind die „Moor-Werke“ von 20 Künstlern im CDF-Institut bis zum 8. Oktober zu sehen. Von Torfinstallation bis Moosskulptur sollen die Ausstellungsstücke die öffentliche Wahrnehmung, den Austausch zum Thema „Moor, Klimaschutz und Nutzung“ und die Akzeptanz dazu anregen.
„RUMOOREN!“ ist im Caspar-David-Friedrich Institute vom 25.- 28. September von 8 – 20 Uhr und ab 29. September – 8. Oktober von 12 - 18 Uhr geöffnet.

Ballonreifen und Kettenfahrzeuge – große Technikschau auf dem Greifswalder Markt

Wie sich z.B. Schilf oder Rohrkolben ernten lassen, zeigt eine große Technikausstellung am Mittwoch 27. September von 12.30-14.30 Uhr  auf dem Greifswalder Marktplatz. Erntemaschinen mit riesigen Ballonreifen oder Kettenfahrzeuge für das nachhaltige Bewirtschaften nasser Flächen werden auf trockenem  Pflaster zu sehen sein. Dazu gibt es für alle Interessierten viel Information zu Moor- und Klimaschutz und Paludikultur. 

„Algenfarn bis Wasserminze“ – botanische Ausstellung im Botanischen Garten

Zum Spaziergang durch den Botanischen Garten der Universität Greifswald  lädt die Ausstellung „Algenfarn bis Wasserminze – Paludikultur, Bewirtschaftung nasser Moore“ ein. Sie ergänzt das dortige Paludarium und zeigt auf 40 Tafeln, wie Pflanzen aus Mooren Lebensmittel, Futter, Energieträger und Baustoffe liefern, gleichzeitig das Klima schützen und Biologische Vielfalt garantieren können. Dort lässt sich z.B. erfahren, dass Wollgras zu Kissenfüllung taugt, Sonnentau bei Atemwegserkrankung hilft, Torfmoos Torf im Garten ersetzen kann oder aus Samen der Wassernuss Mehl gewonnen wurde. Der Botanische Garten in der Münterstraße 2 ist wochentags von 9-15:45 Uhr und am Wochenende von 13-15 Uhr geöffnet.

„Deutschlands Moore“ – persönlicher Erlebnisse des Moorschützers Prof. em. Michael Succow

Auf eine Reise von den Regenmooren Nordwestdeutschlands und den Mooren des südlichen Ostseeraumes bis zu denen des Alpenrandes lädt Prof. em. Michael Succow bei einem öffentlichen Abendvortrag am 26. September um 20 Uhr im Hörsaal Loefflerstraße der Universität Greifswald. Der Träger des Alternativen Nobelpreises berichtet von dramatischen Moorschicksalen, der Zerstörung von Moorlandschaften, aber auch von Möglichkeiten ihrer Revitalisierung.