Aktuelles vom Stifter

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Film und Debatte mit Michael Succow

Das Barnim Panorama in Wandlitz zeigte am Donnerstag, den 16. Januar um 18 Uhr den Film "Lüdersdorf darf nicht sterben!". Anschließend diskutierten Filmemacher Carsten Krüger, der Biologe Hartmut Kretschmer, Vizelandrat Holger Lampe und Landwirt Ludwig Seeger mit Michael Succow aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze für die Landwirtschaft in der Region.

 

 

Start der Ökofilmtour 2020

Am 15. Januar um 18 Uhr wird im Filmmuseum Potsdam die Ökofilmtour 2020 eröffnet. Neben einer Festrede von Axel Vogel (Schirmherr der Ökofilmtour und Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz in Brandenburg) gibt es ein Filmgespräch mit Stiftungsgründer Michael Succow, Minister Vogel und den Filmemachern Melanie und Jan Haft. Der Kino-Dokumentationsfilm "Die Wiese. Ein Paradies von nebenan" von Jan Haft eröffnet die diesjährige Ökofilmtour zusammen mit dem Film  "Lüdersdorf darf nicht sterben" der Michael Succow Stiftung. Übergreifendes Thema der Filmtour ist der Verlust der biologischen Vielfalt, bedingt unter anderem durch eine industrialisierte Landwirtschaft.  

 

 

30 Jahre Nationalparkprogramm

Fast 30 Jahre nach dem erfolgreichen Nationalparkprogramm der DDR berichtete Michael Succow auf Einladung der Heidelberger Geographischen Gesellschaft darüber, wie es weiterging: wie steht es heute um Schutzgebiete in Deutschland und weltweit, wie kann man aktuellen Herausforderungen wie dem Klimawandel begegnen? Bei seinem Vortrag am 26. November um 19 Uhr im Hörsaal des Kirchhoff-Instituts für Physik stellte Michael Succow auch die Arbeit der Succow Stiftung vor.

 

 

Zukunftswerkstatt: Klima - Umwelt - Landwirtschaft

"Mehr Raps oder mehr Vielfalt?" - um diese Frage ging es am 30. Oktober ab 17 Uhr im Landeszentrum für erneuerbare Energien (Lena) Neustrelitz. 

Hitzewellen und Unwetter, das Klima allgemein, sind nicht erst seit Fridays for Future in aller Munde. Hinzu kommen Probleme, die wir uns teils selber machen und für die Lösungen gefunden werden müssen, wenn wir den Grundwasserspiegel halten, die Bienen und Vögel retten, uns gesünder ernähren, Ressourcen schonen und überhaupt nachhaltiger leben wollen. Das Thema spaltet: Manch einer fühlt sich bevormundet oder gar ausgeschlossen. Die Fragen sind: Auf welche Faktoren können wir durch unser Handeln unmittelbar Einfluss nehmen? Wie lassen sich dafür Mehrheiten finden? Wie können Politik, Verwaltung und Bürger ihre Möglichkeiten stärker miteinander abstimmen? Welche Bedeutung und welche Herausforderungen bringt eine ökologische Lebensweise für die Region?

Michael Succow hielt einen Impuls-Vortrag und diskutierte mit Prof. Theodor Fock (Hochschule Neubrandenburg), Sebastiaan Huisman (PRIOGO AG), Michael Kruse (Bioladen Neubrandenburg), Christoph Linke (Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburgische Seenplatte) sowei Vertreter*innen von Fridays for Future Mecklenburg-Vorpommern. Es moderierte Friederike Witthuhn (NDR).

 

 

Gewinnerfilm der Ökofilmtour in Eberswalde

Am 29. Oktober wurde in der Aula der Hochschule Eberswalde der Gewinnerfilm der diesjährigen "Ökofilmtour", "Aus Liebe zum Überleben" von Bertram Verhaag gezeigt. Im "Vorprogramm" lief der Film "Lüdersdorf darf nicht sterben" von Carsten Krüger. Film-Initiator und Lüdersdorfer Bauernsohn Michael Succow war ebenso dabei sein wie der Filmemacher.

 

 

Wissenschaft am Kamin: Gespräch mit Michael Succow in Halle

Am 24. Oktober war Stiftungsgründer Michael Succow zu Gast bei einem Kamingespräch der Leopoldina in Halle. Ab 19 Uhr ging es im Literaturhaus Halle unter dem Motto "Wissenschaft am Kamin" um Leben und Wirken von Michael Succow. Im Gespräch mit Ralf Meyer erzählte der Stifter von seiner wissenschaftlichen Arbeit und dem Engagement für den Naturschutz - seit seiner Kindheit bis heute.

 

 

Lüdersdorf darf nicht sterben!

Michael Succow im Maisfeld
Michael Succow im Maisfeld - Foto: Carsten Krüger

Unter diesem Motto stand eine Diskussionsveranstaltung an den Evangelischen Johanniter-Schulen in Wriezen am 13.08.2019.

Der Wriezener Ehrenbürger und Preisträger des „Alternativen Nobelpreises“ Prof. em. Dr. Michael Succow diskutierte in der Aula der Johanniter-Schulen über die Landwirtschaft in Märkisch-Oderland  – mit Praktikern, Politikern, Naturschützern und Anwohnern. Als gebürtigem Lüdersdorfer Bauernsohn ging es ihm dabei darum, wie die historisch gewachsene Kulturlandschaft der Wriezener Höhe erhalten werden kann. Wir können wir auch unter den Herausforderungen des Klimawandels Nützlichkeit, Vielfalt und Schönheit in der Kulturlandschaft verbinden? Wie sollte eine zukunftsfähige, „enkeltaugliche“ Landwirtschaft aussehen? Welche Landbewirtschaftung ist ökologisch, sozial und ökonomisch wirklich nachhaltig? Und was können wir tun, um den bereits sichtbaren Folgen wie Trockenheit, Erosion, Aussterben von Vogel- und Insektenarten, aber auch Abwanderung der ländlichen Bevölkerung und Arbeitsplatzverlust entgegenzutreten?

Der Film "Lüdersdorf – Vom Sterben einer Kulturlandschaft" wurde diskutiert von Hans-Georg von der Marwitz (Landwirt und Mitglied des Bundestages), Axel Vogel (Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen im Brandenburger Landtag), Heiner Groß (Leiter Landwirtschaft – LINDHORST Gruppe), Jens Petermann (Landwirt, Produktivgesellschaft Dannenberg), Friedhelm Zapf (Anwohner aus Frankenfelde und Mitglied der Schulkonferenz), Hartmut Kretschmer (NABU Brandenburg) und Michael Succow.  

 

 

Fridays for Future - Unterstützung für die Jugend

Beim deutschlandweiten Sommerkongress der Fridays for Future - Bewegung in Dortmund vom 1. bis 4. August machte Stiftungsgründer Michael Succow seine Unterstützung für die jugendlichen Klimaschützer deutlich. Bei der Auftaktveranstaltung am 1. August begrüßte er die Teilnehmer und ermutigte sie zum Weitermachen. Am Nachmittag stand er den Jugendlichen speziell für Fragen zum Thema Landwirtschaft und Klimaschutz zur Verfügung. An der großen Demonstration am 2. August nahm Michael Succow ebenfalls teil.

 

 

Ehrendoktorwürde in Baku

Ehrendoktor für Michael Succow

Im Rahmen einer internationalen Konferenz über Gebirgs-Ökosysteme wurde Stiftungsgründer Prof. em. Dr. Michael Succow am 10. Mai 2019 die Ehrendoktorwürde der Western Caspian University in Baku verliehen.

Bei der Konferenz stellte Michael Succow das Konzept der UNESCO-Biosphärenreservate vor und wies auf Möglichkeiten hin, damit die bestehenden Nationalparke in Aserbaidschan zu stärken und weiterzuentwickeln. Mit Biosphärenreservaten kann eine nachhaltige Regionalentwicklung gefördert werden, die der Bevölkerung neue Einkommensquellen erschließt, aber auch traditionelle Bewirtschaftungsformen wieder stärkt. In den Bergen Aserbaidschans sind dies vor allem Hirtenkulturen, die aktuell durch die Privatisierung alter Wanderwege bedroht sind.

 

 

Welche Landwirtschaft wollen wir?

Diese Frage stellte eine agrarpolitische Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung am 10. und 11. Januar 2019 in Güstrow. Mit der Ethik in der Landwirtschaft beschäftigten sich Politiker, Praktiker und Wissenschaftler - ganz konkret ging es unter andem darum, ob günstiger Preis und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft ein Wderspruch sein muss, wie sich der Klimawandel auf unsere Landwirtschaft auswirkt und wie der ländliche Raum durch Landwirtschaft (wieder) belebt werden kann. Landwirtschaftsminister Till Backhaus eröffnete die Tagung mit einem Vortrag am 10. Januar. Stiftungsratsvorsitzender Michael Succow diskutierte dann am 11. Januar die Frage, wer für die Wende hin zu einer enkeltauglichen Landwirtschaft verantlwortlich ist - Konsument oder Produzent und Handel?