Aktuelles

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Kranich, Calvados und Koos

17. 10. 2019, 13:32 von NK

Unter dem Motto "Kranich, Calvados und Koos" lädt die Succow Stiftung ab von 13:30-18 Uhr zum "Tag der offenen Insel" auf die Insel Koos.Besucher können sich dort ein Bild von der im Aufbau befindlichen Naturschutzstation machen und bei einer Exkursion mehr über das seltene Küstenüberflutungsmoor erfahren. Treffpunkt ist der Parkplatz vor den Karrendorfer Wiesen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und Anmeldungen daher erforderlich per Mail an inselkoos(at)succow-stiftung.de.

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Gewagt am Rycktag!

15. 9. 2019, 15:03 von NK

Um einen Blick von oben auf die Moore im Stadtgebiet Greifswald zu werfen, lud die Succow Stiftung Interessierte beim 2. Aktionstag für einen sauberen Fluss Ryck am Samstag 14. September zu einer Führung auf die ehemalige Mülldeponie. Information zu Mooren im Stadtgebiet und ihre Bedeutung u.a. für einen sauberen Fluss und das lokale Klima bot der Informationsstand der Stiftung im Heineschuppen der Museumswerft. 
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Wie Wiedervernässung geht und welche Auswirkungen und Ökosystemleistungen sie mit sich bringt, das konnten Besucher beim Mitmachspiel erfahren oder Postkarten zum Moorthema in Aquarell colorieren. Der gewagte Höhepunkt war der Rycksprung, bei dem sich das Stiftungsteam für einen sauberen Ryck und seine saubere Umgebung in die Fluten warf.

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Beziehung in der Krise?

6. 9. 2019, 11:48 von NK

Der Erhalt der Biologischen Vielfalt gelingt nicht allein in Naturschutzgebieten. Eine vielfältige Agrarlandschaft und eine „enkeltaugliche“ Nutzung sind dafür unverzichtbar. Die Tagung Biodiversität und Landwirtschaft – Eine Beziehung in der Krise? am 18.-20. Oktober im Haus der Kirche in Güstrow fragt „Wo stehen wir?“. Die Succow Stiftung stellt bei der Tagung ihre Projekte „Greifswalder Agrarinitiative“ und das „Infoportal Kirchenland“ vor, das online zu Möglichkeiten nachhaltiger Bewirtschaftung von Kirchenland informiert.

 

Attaché-Besuch

29. 8. 2019, 09:59 von NK

Etwa 30 Agrar- und Umweltattachés aus 14 Ländern von Japan bis Paraguay besuchten zusammen mit Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt in Mecklenburg-Vorpommern, die Karrendorfer Wiesen am 29. August. Eine tolle Gelegenheit, um zu zeigen, was Mecklenburg-Vorpommern und die Greifswalder Moorforschung zu bieten haben: Bei einer Führung über die Karrendorfer Wiesen, einem erfolgreich revitalisierten Küstenüberflutungsmoor im Besitz der Michael Succow Stiftung, konnten die Attachés die Bedeutung nasser Moore für Biodiversität, Klimaschutz und Regionalentwicklung „on the ground“ besichtigen und verstehen. An der dortigen Forschungsstation des WETSCAPES-Projektes, Teil der Landesexzellenzinitiative, und der Mesokosmenanlage der Universität Greifswald zeigten Vertreter des Greifswald Moor Centrum die aktuelle Forschung. Eine Woche zuvor hatte sich MdL Elisabeth Aßmann, Vorsitzende des Agrarausschusses Mecklenburg-Vorpommerns, auf derselben Fläche ein Bild von erfolgreich kombiniertem Moor-, Klima- und Küstenschutz samt innovativer Wertschöpfung gemacht. Klar wurde hier, dass Moorschutz und Paludikultur Teil einer zukunftsfähigen Landwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern sein müssen. Auch bisherige Hindernisse wurden angesprochen: Wiedervernässungen kommen im Bundesland zu langsam voran. Planungen und Genehmigungen dauern lange.

Ukrainischer Besuch

29. 8. 2019, 08:00 von NK

Vertretern aus dem moorreichen ukrainischen Oblast Wolyn und aus dem Ministerium für Ökologie und Naturressourcen in Kiew, gaben die Moorwissenschaftler von Succow Stiftung und Greifswald Moor Centrum Ende August ein Fachseminar zu Paludikultur. Eine Exkursion zu Ernte von Rohkolben und seiner Verarbeitung als Baumaterial im Ort Kamp schloss sich an. Besichtigt wurde zudem die Ernte von Nasswiesenbiomasse, bei Landwirtschaftsbetrieb H.Voigt am Kummerower See und die energetische Verwertung der Biomasse im Heizwerk der Agrotherm GmbH in Malchin. Dass die ukrainischen Besucher die Greifswalder Moorwissenschaftler zur Unterstützung von Projektentwicklung in den Nordwesten der Ukraine einluden, zeigte ihr großes Interesse. Denn dort sollen staatliche Flächen mit großem Anteil an landwirtschaftlich genutzten und entwässertem Moor privatisiert werden. Bei der Realisierung von Anpassungsstrategien an den Klimawandel will die ukrainische Regierung dabei Nutzungsauflagen gemäß geeigneter Nachhaltigkeitskritterien an den Verkauf knüpfen. Paludikultur bietet dafür Möglichkeiten. Eine zentrale Botschaft nahm die Delegation bereits mit auf den nach Hause weg: „Wenn Moore nachhaltig genutzt werden sollen, dann muss man sie nass nutzen!“ Die Delegation war Teil des Deutsch-Ukrainischen Agrarpolitischen Dialogs, durchgeführt von der Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG) und gefördert vom Bundesministerium für Landwirtschaft

 

MdL Aßmann zu Besuch

21. 8. 2019, 11:47 von NK

Zum Besuch verschiedener Küstenüberflutunsmoore an der Boddenküste am 21. August hatten Succow Stiftung und Ostseestiftung die Abgeordnete und Vorsitzende des Agrarausschusses gemeinsam eingeladen. Auf den Karrendorfer Wiesen, einer Fläche im Eigentum der Succow Stiftung, zeigte Assmann sich beeindruckt von der renaturierten Fläche, denn hier sind Küsten-, Moor- und Klimaschutz vereint. Wichtige Begleitforschung dazu hat dies in vielen Ergebnissen belegt. Mit den weidenden Rindern (darunter auch einige Wasserbüffel) sind die Wiesen zudem ein gutes Beispiel für nachhaltige Nutzung. Dass Moorschutz und Paludikultur Teil einer zukunftsfähigen Landwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern sein müssen, konnten Thomas Beil von der Succow Stiftung und Dr. Franziska Tanneberger hier deutlich machen. Sie sprachen auch bisherige Hindernisse an: Wiedervernässungen kommen im Bundesland zu langsam voran. Planungen und Genehmigungen dauern lange. Dazu kommt: Das Personal in den zuständigen Ämtern ist häufig überlastet. Frau Assmann zeigte sich ebenfalls überzeugt, dass beim Moor- und Klimaschutz noch mehr erreicht werden kann. und nahm viele Anregungen mit – eine davon: Mehr Vorhaben müssen angeschoben werden, aber gleichzeitig Personal an den entscheidenden Stellen auszudünnen - das geht nicht zusammen.

 

Bundesfreiwilliger gesucht

12. 8. 2019, 11:39 von NK

Die Michael Succow Stiftung sucht einen engagierten Bundesfreiwilligendienstler (BFD) zur Betreuung von Stiftungshaus, Ökogarten und Naturschutzflächen. Er oder sie wird im denkmalgeschützten Stiftungshaus werkeln und im Garten der Stiftung wirken. Praktische Arbeit gibt es auch an Themenwegen und Naturschutzflächen der Stiftung. Für Abwechslung sorgen Exkursionen oder Umweltbildungsveranstaltungen. Die Stelle ist ab dem ersten Oktober zu besetzen. Wir freuen uns auf Bewerbungen an info@succow-stiftung.de!