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#30JahreMauerfall – und heute? Die Chance zur Wende für Klima, Natur und den Menschen ergreifen!

Im Mauerfall hat der Biologe und Naturschützer Prof. Dr. Michael Succow Chancen für die Natur gesehen und genutzt. Heute gehen vor allem viele junge Menschen auf die Straße, um für eine Wende zu demonstrieren. Die Klima- und Agrarwende ist jetzt das Gebot der Stunde und Chancen dazu unbedingt zu nutzen! Als stellvertretender Minister für Natur-, Umweltschutz und Wasserwirtschaft gelang Michael Succow 1990 der Coup, 4882 Quadratkilometer der DDR in der letzten Sitzung des damaligen Ministerrats als Nationalpark oder Biosphärenreservat unter Naturschutz stellen zu lassen. Für dieses Verdienst wurde er 1997 mit dem Alternativen Nobelpreis (Right Livelihood Award) ausgezeichnet und gründete die Michael Succow Stiftung nach ihm benannte Stiftung.

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Unter dem Motto „Erhalten, Haushalten, Werthalten“ engagieren er und seine Mitstreiter*innen sich seitdem vielfältig für den Schutz der Natur und eine nachhaltige Nutzung ihrer Ressourcen, in Deutschland und weltweit. Zwischen damals und heute sieht Michael Succow Parallelen. Dass sich die junge Generation jetzt in der Fridays4Future-Bewegung grenzübergreifenden vehement für einen Wandel im Umgang mit der Natur und für globale Gerechtigkeit einsetzt, stimmt Michael Succow hoffnungsvoll. Damals, in den Tagen nach der Wende, bewegte Michael Succow vor allem, dass nun zum Beispiel eine erste unzensierte Fernsehsendung zu den ihm so wichtigen Umweltthemen und der Kontakt zu Wissenschaftlern und Politikern im Westen möglich war. Denn gemeinsam hatten Ost und West viel für den Naturschutz zu leisten.

#Moormussnass bei #Klimastreik

Bei der Fridays4Future-Demonstration in Greifswald sind wir, die Moor- und Klimaschützer der Michael Succow Stiftung und des Greifswald Moor Centrum, in den Fischerbrunnen gestiegen. Wir machen damit darauf aufmerksam , dass die Wiedervernässung von Mooren eine der fünf wirksamsten Maßnahmen* ist, die den CO2-Ausstoß in Deutschland schnell reduzieren können.

Schatzküste per App

Den Tanz der Kraniche am Kranorama sehen, einen Küstenlehrpfad auf Hiddensee erwandern oder ein Fledermaushaus in der Rostocker Heide besuchen, zuhause oder vor Ort – das ist jetzt möglich mit der neuen Schatzküste-App für's Smarttphone.  Entwickelt hat sie die Succow Stiftung im Verbundprojekt Schatz an der Küste. Mit ihr lassen sich drei Ausflugsziele in der Schatzküste-Region erkunden. Diese reicht von der Rostocker Heide, über Fischland-Darß-Zingst mit umgebender Boddenlandschaft, zur Insel Hiddensee bis nach West-Rügen.

 

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Für die Kranichbeobachtungsplattform KRANORAMA am Günzer See, den barrierearmen Wald-Entdeckerpfad Rostocker Heide und den spielerischen Lehrpfad Küstendynamik auf Hiddensee zeigt die Smartphone-App GPS-gestützten Übersichts- und Detailkarten an, wo im Gelände sich Besucher befinden. Tafelinhalte der Lehrpfade kann sie laut vorlesen. Es gibt kurze, ergänzende Animationen mit Fakten zu Lebensräumen, Tier- und Pflanzenarten oder Hörproben der Stimmen von vorkommenden Vögeln, Fröschen und Fledermäusen. Die Schatzküste-Smartphone-App steht in den App-Stores Google Play und App Store for iOS-Phones zum Download bereit.

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Ballonreifen und Kettenfahrzeuge – große Technikschau auf dem Greifswalder Markt

Wie sich z.B. Schilf oder Rohrkolben ernten lassen, zeigt eine große Technikausstellung am Mittwoch 27. September von 12.30-14.30 Uhr  auf dem Greifswalder Marktplatz. Erntemaschinen mit riesigen Ballonreifen oder Kettenfahrzeuge für das nachhaltige Bewirtschaften nasser Flächen werden auf trockenem  Pflaster zu sehen sein. Dazu gibt es für alle Interessierten viel Information zu Moor- und Klimaschutz und Paludikultur. 

„Algenfarn bis Wasserminze“ – botanische Ausstellung im Botanischen Garten

Zum Spaziergang durch den Botanischen Garten der Universität Greifswald  lädt die Ausstellung „Algenfarn bis Wasserminze – Paludikultur, Bewirtschaftung nasser Moore“ ein. Sie ergänzt das dortige Paludarium und zeigt auf 40 Tafeln, wie Pflanzen aus Mooren Lebensmittel, Futter, Energieträger und Baustoffe liefern, gleichzeitig das Klima schützen und Biologische Vielfalt garantieren können. Dort lässt sich z.B. erfahren, dass Wollgras zu Kissenfüllung taugt, Sonnentau bei Atemwegserkrankung hilft, Torfmoos Torf im Garten ersetzen kann oder aus Samen der Wassernuss Mehl gewonnen wurde. Der Botanische Garten in der Münterstraße 2 ist wochentags von 9-15:45 Uhr und am Wochenende von 13-15 Uhr geöffnet.

„Deutschlands Moore“ – persönlicher Erlebnisse des Moorschützers Prof. em. Michael Succow

Auf eine Reise von den Regenmooren Nordwestdeutschlands und den Mooren des südlichen Ostseeraumes bis zu denen des Alpenrandes lädt Prof. em. Michael Succow bei einem öffentlichen Abendvortrag am 26. September um 20 Uhr im Hörsaal Loefflerstraße der Universität Greifswald. Der Träger des Alternativen Nobelpreises berichtet von dramatischen Moorschicksalen, der Zerstörung von Moorlandschaften, aber auch von Möglichkeiten ihrer Revitalisierung.