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RRR 2017 – eine ganze Woche voller Paludikultur

Vom 25.-30. Sept. 2017 veranstaltet das Greifswald Moor Centrum die Internationale Paludikultur-Konferenzwoche RRR2017 zu Moor, Klimaschutz und  Paludikultur. Neben dem wissenschaftlichen Programm der Konferenz, zahlerichen Exkursionen und einem zweitägigen Workshop präsentiert das GMC ein vielfältiges Rahmenprogramm: die Kunstausstellung „RUMOOREN!“ und eine Ausstellung zu nutzbaren Feuchtgebietspflanzen im Paludarium des Botanischen Gartens, eine große Technikschau auf dem Markt sowie einen ganz persönlichen Erlebnisbericht des Moorschützers und Träger des Alternativen Nobelpreises Michael Succow. Die Veranstaltungen sind öffentlich und kostenfrei!

 

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„RUMOOREN – Kunst trifft Moor!“ - Kunstausstellung

Ganz ungewohnte Perspektiven auf Moore bietet die Kunstausstellung “RUMOOREN!”, die das Greifswald Moor Centrum gemeinsam mit dem Caspar-David-Friedrich-Centrum (Bahnhofstraße 46)  der Universität Greifswald initiiert. Ab der Vernissage am 24. September (18 Uhr) sind die „Moor-Werke“ von 20 Künstlern im CDF-Institut bis zum 8. Oktober zu sehen. Von Torfinstallation bis Moosskulptur sollen die Ausstellungsstücke die öffentliche Wahrnehmung, den Austausch zum Thema „Moor, Klimaschutz und Nutzung“ und die Akzeptanz dazu anregen.
„RUMOOREN!“ ist im Caspar-David-Friedrich Institute vom 25.- 28. September von 8 – 20 Uhr und ab 29. September – 8. Oktober von 12 - 18 Uhr geöffnet.

Ballonreifen und Kettenfahrzeuge – große Technikschau auf dem Greifswalder Markt

Wie sich z.B. Schilf oder Rohrkolben ernten lassen, zeigt eine große Technikausstellung am Mittwoch 27. September von 12.30-14.30 Uhr  auf dem Greifswalder Marktplatz. Erntemaschinen mit riesigen Ballonreifen oder Kettenfahrzeuge für das nachhaltige Bewirtschaften nasser Flächen werden auf trockenem  Pflaster zu sehen sein. Dazu gibt es für alle Interessierten viel Information zu Moor- und Klimaschutz und Paludikultur. 

„Algenfarn bis Wasserminze“ – botanische Ausstellung im Botanischen Garten

Zum Spaziergang durch den Botanischen Garten der Universität Greifswald  lädt die Ausstellung „Algenfarn bis Wasserminze – Paludikultur, Bewirtschaftung nasser Moore“ ein. Sie ergänzt das dortige Paludarium und zeigt auf 40 Tafeln, wie Pflanzen aus Mooren Lebensmittel, Futter, Energieträger und Baustoffe liefern, gleichzeitig das Klima schützen und Biologische Vielfalt garantieren können. Dort lässt sich z.B. erfahren, dass Wollgras zu Kissenfüllung taugt, Sonnentau bei Atemwegserkrankung hilft, Torfmoos Torf im Garten ersetzen kann oder aus Samen der Wassernuss Mehl gewonnen wurde. Der Botanische Garten in der Münterstraße 2 ist wochentags von 9-15:45 Uhr und am Wochenende von 13-15 Uhr geöffnet.

„Deutschlands Moore“ – persönlicher Erlebnisse des Moorschützers Prof. em. Michael Succow

Auf eine Reise von den Regenmooren Nordwestdeutschlands und den Mooren des südlichen Ostseeraumes bis zu denen des Alpenrandes lädt Prof. em. Michael Succow bei einem öffentlichen Abendvortrag am 26. September um 20 Uhr im Hörsaal Loefflerstraße der Universität Greifswald. Der Träger des Alternativen Nobelpreises berichtet von dramatischen Moorschicksalen, der Zerstörung von Moorlandschaften, aber auch von Möglichkeiten ihrer Revitalisierung.

Neu: alles über Europas Moore

Nach mehr als 25 Jahren Vorbereitung ist das lang erwartete Buch  Mires and peatlands of Europe (Die Moore Europas, nur engl.) jetzt erhältlich. Das Werk bietet erstmals eine umfassende und aktuelle Übersicht zu den Mooren im biogeographischen Europa. Mit Beiträgen von 134 Autoren beschreibt das Buch Moortypen, Bezeichnungen, Ausdehnung und Verbreitung sowie Nutzung und Schutz  - jeweils für jedes einzelne Land, aber auch im Bezug auf den gesamten Kontinent. Unter den Autoren finden sich auch Moorexperten der Michael Succow Stiftung.
Ergänzt durch eine Vielzahl von Karten und Fotos bietet das Buch eine interessante und auch farbenfreudige Reise voll überraschender historischer Zusammenhänge und faszinierender Details.
Das Buch wurde für die International Mire Conservation Group vom Greifswald Moor Centrum koordiniert. Es wurde ko-finanziert von der Norwegian University of Science and Technology (NTNU), University Museum, Trondheim, Norwegen.