HumussaufAcker!

Die natürliche Fruchtbarkeit der Ackerböden ist ein wertvolles Gut. Gerade der Klimawandel hält aber Gefahren bereit: Extremwetterereignisse (Starkregen, Sommertrockenheit) werden auch in Mecklenburg-Vorpommern zunehmen. Anpassungsstrategien, die langfristig die Sicherung der Bodenfruchtbarkeit gewährleisten, werden gebraucht.

Ein humusreicher Boden wirkt sich positiv auf Bodenschutz, Klimaschutz, Wasserschutz und Biodiversität aus. Den Humusgehalt des Bodens beeinflussen (neben den Standortfaktoren Klima, Bodenart, und Grundwasser) ganz maßgeblich die Nutzung und die Art der Bewirtschaftung.

Landwirte haben die Chance, mittels Humusaufbau die Standorteigenschaften von Ackerböden zu verbessern und gleichzeitig einen Beitrag für den Umwelt- und Naturschutz zu leisten. Allerdings mangelt es an verlässlichen Daten zum aktuellen Humusgehalt von Ackerböden. Auch sind humusschonende bzw. -aufbauende Bewirtschaftungsverfahren meist wenig bekannt.

Das Projekt HumussaufAcker bringt deshalb Praktiker und Wissenschaftler zusammen, um Wissen zu teilen und Aktivitäten anzuschieben. Es ist Teil der Greifswalder Agrarinitiative (GAI), eines bereits aktiven Netzwerks regionaler Partner.

Um Potentiale und Bedarfe zu ermitteln, erfasst das Projekt zunächst die Humusgehalte der Ackerböden in der Modellregion. Weiterhin organisiert es einen 1. Humus-Fachtag Greifswald, bei dem Experten und Praktiker konkret zu einem optimierten Humusmanagement informieren werden und Landwirte zum Humusaufbau motivieren sollen.

 

Projektleitung:

Simon Günzel, email: simon.guenzel(at)succow-stiftung.de

 

Das Projekt wird gefördert durch:

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